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Tschernobyl: die Stadt mit entwickelter Infrastruktur

Die Sperrzone ist nicht unbesiedelt und so verlassen, wie es aus dem Namen hervorgeht. Prypjat war nach der Evakuierung eine Geisterstadt geworden, aber heute wohnen in Tschernobyl mehr als dreitausend Menschen und 150 davon sind Umsiedler (Samosely), die nach der Katastrophe hierher zurückgekehrt sind und in der Regel in Privathäusern an der Hauptstraße der Stadt wohnen. Der Rest sind Mitarbeiter der Zone - Wissenschaftler, Reiseführer, Militärs, Köche, Putzkräfte, Kellner und Verkäufer. Sie wohnen alle als Schichtarbeiter in Tschernobyl: 3 nach 4 Tagen oder 15 nach 15. Ein solcher Wechsel ist notwendig, um die Menschen vor den schädlichen Auswirkungen der radioaktiven Strahlung zu schützen.

Die sanierten Häuser an der Hauptstraße der Stadt wurden zu Wohnheimen umgebaut. In Zimmern für 2-4 Personen gibt es Wasser und Strom. Der Empfang des mobiles Netzes ist von schlechter Qualität, deswegen verbringt man abends meistens beim Bücherlesen oder im netten Gespräch.  Den Einwohnern von Tschernobyl stehen 4 Geschäfte, eine Wäscherei, ein Geldautomat, mehrere Kantinen und sogar ein Restaurant zur Verfügung. Die Speisekarte besteht aus der ersten Gang, dem Hauptgericht und Kompott mit einem Brötchen. In Tschernobyl gibt es nichts zu befürchten - Essen wird aus Kiew geliefert, niemand wird lokalen Fisch bzw. Wels zubereiten.

Wie in jeder anderen Stadt gibt es hier auch Hotels. Sie sind für Touristen gedacht, die für ein paar Tage nach Tschernobyl kommen und hier übernachten. Die sehen nicht wie Jugendherberge oder Hotels mit Luxuszimmer aus, aber solche Lebensbedingungen, wie Strom, Wasser und sogar Highspeed-Internet stehen den Touristen zur Verfügung.

Das Einzige, dass Sie daran erinnert, dass Sie sich in einer Sperrzone befinden und nicht in einer gewöhnlichen ukrainischen Stadt - eine völlige Abwesenheit von Kindern und eine Ausgangssperre. Weder Schulen noch Kindergärten sind hier zu finden. Der Zutritt zur Sperrzone ist ab dem 18. Lebensjahr gestattet.

Buried villages

In some villages near the station, after the eviction of people, houses were destroyed by excavators and buried in the ground. The only thing that reminds of them today is some paved streets.

Work in Chernobyl

Most of the people work directly on the territory of the reactors and near them to eliminate radioactive residues. The other part is maintenance personnel and specialists supporting the operation of the infrastructure

Cellars and undergrounds of the Chernobyl zone

With basements and dungeons, most have not the most pleasant associations - cold, darkness, soundproofing, Silence of the Lambs (?) - and few people immediately remember their grandmother's cans

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